Vaydena Lager › Barcode-Etiketten drucken
Barcode-Etiketten selbst drucken – für Artikel und Lagerorte
Mit Vaydena Lager erzeugen Sie Ihre eigenen Codes und drucken die Etiketten selbst: auf einem normalen Drucker mit Etikettenbögen oder auf einem Etikettendrucker. Der Druckbogen entsteht direkt im Browser.
Eigene Codes statt Herstellerbarcode
Jeder Artikel erhält automatisch eine fortlaufende Nummer wie ART-000124. Das Präfix legen Sie selbst fest. Daraus erzeugt die App QR-Codes oder Code-128-Barcodes, die gängige Scanner lesen.
Auch Lagerorte bekommen ein eigenes Etikett. Wer ein Regal oder ein Fahrzeug beklebt, kann Orte und Artikel direkt scannen.
Vorhandene EAN-Codes weiter nutzen
Trägt ein Artikel schon einen EAN-13-, EAN-8- oder UPC-Code vom Hersteller, müssen Sie nicht neu etikettieren. Sie scannen den Code einmal und ordnen ihn dem Artikel zu. Ein Artikel kann mehrere Codes haben, zum Beispiel Ihren eigenen und den des Herstellers.
Druckwege: Etikettenbogen oder Etikettendrucker
- A4-Etikettenbögen im Format Avery 3474, 3422, 3651, 4780 oder 3659 sowie ein eigener A4-Bogen mit frei einstellbaren Maßen
- Einzeletiketten im Format 62 × 29 mm oder 50 × 30 mm für Etikettendrucker (zum Beispiel Brother, Dymo oder Zebra)
- Der Bogen wird im Browser erzeugt, jeder Lagerort bekommt sein eigenes Etikett
So kommen die Etiketten an die Ware
Legen Sie zuerst Ihre Artikel an, von Hand oder als CSV-Import aus Excel. Wählen Sie im Etiketten-Bereich das Format und die Artikel aus und drucken Sie den Bogen. Aufkleben, scannen, fertig. Es sind Ihre eigenen Codes: Sie bleiben unabhängig vom Lieferanten.
Etiketten für Lagerorte
Neben den Artikeln lassen sich auch Lagerorte etikettieren. Wer ein Regal, eine Kiste oder ein Fahrzeug mit einem eigenen Code versieht, spart beim Umlagern und bei der Inventur Tipparbeit. Jeder Lagerort bekommt sein eigenes Etikett, den passenden Bogen erzeugt die App im Browser.
Etiketten im Alltag
Das Smartphone liest die Codes direkt aus der App. Wie das im Ganzen aussieht, zeigt die Seite Lagerverwaltung per Smartphone. Für die Zählung am Stichtag gibt es die Inventur per Handy.
Welches Format passt zu welchem Zweck?
- Kleine Artikeletiketten auf A4-Bögen: für Schubladen, Kleinteile und Verpackungen, wenn kein Etikettendrucker vorhanden ist
- Größere Etiketten auf A4-Bögen: für Regalfächer, Kisten und Lagerorte, die aus etwas Abstand gescannt werden
- Eigener A4-Bogen: wenn Sie bereits Etiketten eines anderen Herstellers im Schrank haben; Maße und Abstände stellen Sie selbst ein
- 62 × 29 mm oder 50 × 30 mm: für Etikettendrucker, wenn regelmäßig einzelne Etiketten nachgedruckt werden
QR-Codes lassen sich auch auf kleiner Fläche gut lesen. Code 128 ist ein klassischer Strichcode, den praktisch jeder Handscanner liest.
Tipps für einen sauberen Druck
- Drucken Sie im Druckdialog in tatsächlicher Größe (100 %). Eine Anpassung an die Seite verschiebt die Etiketten.
- Machen Sie vor dem ersten Bogen einen Probedruck auf normalem Papier und legen Sie ihn gegen das Licht auf den Etikettenbogen.
- Wählen Sie Etiketten, die zu Ihrem Druckertyp passen: Laser- und Tintenstrahletiketten sind unterschiedlich beschichtet.
- Für Lager mit Feuchtigkeit, Kälte oder Öl eignen sich Folienetiketten besser als Papier.
- Kleben Sie Etiketten auf glatte, saubere Flächen und möglichst nicht über Kanten oder Rundungen.
Ob ein Code sicher gelesen wird, hängt von Kamera, Licht, Etikettenqualität und Druck ab. Ein kurzer Test mit dem Smartphone nach dem ersten Bogen zeigt, ob alles passt.
Etiketten nachdrucken und ersetzen
Ist ein Etikett beschädigt, drucken Sie es einfach erneut, der Code bleibt derselbe. Für neue Artikel wählen Sie im Etiketten-Bereich nur die neuen aus. Lagerorte behalten ihr Etikett, auch wenn sich der Inhalt des Regals ändert.
Weitere Themen: Lagerverwaltung App · Inventur per Handy · Materialverwaltung für kleine Betriebe